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Freitag, 24.11.17
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Klassische - Gedichte   (Gedichte 1 bis 4 von 42)

#1 - Dienstag 18 Nov 08 - 17:45 - Von Mausi
Worte werden verstummen

Erschrocken sehe ich zur Straße nieder,
und da überkommt es mich wieder,
Trauer für das Tier was nieder legt,
was sich längst nicht mehr bewegt,
so sieht man oft in dunklen Zeiten,
Eichhörnchen und Rehe über die Straßen schreiten,
Der Mensch hat Ihre Wiesen und Felder bebaut,
und Ihnen den Platz zum Leben geraubt,
und jeden Tag auf??s neue werden Sie den Tod auf der Strasse finden,
und sich bis das Licht ausgeht im Schmerze winden.


Grau in Grau wird es im Winter sein,
und viele Menschen sind wieder allein.
Doch muss man auch zu dieser Zeit aus den vollen schöpfen,
denn in so mansch vielen Köpfen,
fallen Gedanken nieder,
Arbeitslos schon wieder.
Was wird es bringen das neue Jahr,
wird es vielleicht wunderbar.

Naturkatastrophen, Anschläge und viele andere Katastrophen werden uns auf jeden fall begleiten,
Und viele Menschen werden wieder streiten.
Die Schuld dafür trifft jeden einen,
und viele Menschen werden wieder weinen.
Was kann man schon dagegen tun in dieser Zeit,
wo jeder Mensch nach Liebe und Aufmerksamkeit schreit.
Jeder Mensch hat das Wort sich zu beklagen,
wer wird dies schon wagen,
Doch gemeinsam wie in alten Zeiten,
werden diese Worte nicht mehr reichen.
Zu viel ist schon passiert ohne das ein Wort gesagt,
und wenn es trotzdem jemand wagt?,
Auch dieses Wort wird dann verstummen,
und der Wind wird wieder seine Klage Lieder summen.
Er ist wie die Stimme der Natur,
bringt er die Sinnflut, wilde Feuer und Wirbelstürme pur,
das ist die Rache der Natur.

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#2 - Mittwoch 13 Aug 08 - 00:11 - Von Da_Real_MiRi_No_1
Erst wenn du krank bist,
weißt du, wie schön es ist
gesund zu sein..
Erst wenn du Durst hast,
weißt du wie schön es ist,
zu trinken..
Erst wenn du verlierst,
weißt du, wie schön es ist,
zu gewinnen..
Erst wenn du, weinst,
weißt du, wie schön es ist,
zu lachen..
Erts wenn du kurz vor dem Ersticken bist,
weißt du, wie schön es ist
zu atmen..
Erst wenn du hasst,
weißt du, wie schön es ist,
zu lieben..
Weißt du auch erst wenn du stirbst,
wie schön es ist zu leben?!
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#3 - Dienstag 26 Jun 07 - 19:33 - Von detl
Sonnenstrahls Traum

Ein Sonnenstrahl dringt in den Raum
legt sich aufs Sofakissen
verfällt in einen Sommertraum
von satten grünen Wiesen

Liebkost frivol den Apfelbaum
mit Sonnenstrahlenküssen
umschmeichelt sanft der Blätter Saum
welch sonniges Genießen

Doch langsam dämmert es in ihm
dass all dies nur ein Traum
Er schlägt die Strahlenaugen auf
fühlt wieder Zeit und Raum

Schnell rollt er auf sein gold?nes Band
macht flugs sich auf den Weg
rot trägt die Sonne ihr Gewand
auf ihrem Abendsteg

Bevor sie gänzlich sich versenkt
erglimmt ein gold\'ner Strahl
der heiter an den Traumtag denkt
für heut\' zum letzten Mal

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#4 - Montag 25 Dez 06 - 19:56 - Von Mari
EIN WUNSCH

Ich wünsche mir in diesem Jahr
mal Weihnacht, wie sie früher war.
Kein Rennen zur Bescherung hin.
Kein Schenken ohne Sinn.

Ich wünsch\' mir keine teure Sache,
aus der ich mir doch gar nichts mache.
Ich möchte nur ein winzigkleines Stück
vom verlor\'nen Weihnachtszauber zurück.

Dazu frostklirrend eine Heil\'ge Nacht,
die frischer Schnee winterlich gemacht.
Und leuchtender als sonst die Sterne:
So hätt\' ich\'s zur Bescherung gerne.

Wohl auch das Läuten ungezählter Glocken,
die Mitternachts zur Kirche locken.
Voll Freude angefüllt die Herzen,
Kinderglück im Schein der Kerzen.

Könnt\' diese Nacht geweiht doch sein!
Nicht überladen mit Wohlstand - eher klein!
Dann hörte man wohl unter allem Klingen
vielleicht mal wieder Engel singen.

Ach, ich wünsche mir in diesem Jahr
Weihnacht, wie sie als Kind mir war.
Es war einmal, so lang ist\'s gar nicht her,
für uns so wenig so viel mehr...
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